Bei ZDFinfo lief vor einigen Tagen der erste Teil einer Dokumentations-Trilogie über „Killerspiele“. Die Sendung findet sich noch in der Mediathek, ist aber aus Jugendschutzgründen erst ab 20 Uhr abrufbar. Und das zeigt auch schon schön symbolisch, worum es geht. Die Sendung selbst enthält auf den ersten Blick nichts Jugendgefährdendes, da es um die ersten Jahre der Computerspiele und die ersten Indizierungen geht. Es endet dann auch bei Doom & Co. Aber wahrscheinlich sind einzelne gezeigte Spiele immer noch auf dem Index, weil sie dort vergessen wurden.
Kaum ein Wort in der Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer das Wort hört, denkt an „Counter Strike“, an „Doom“. Doch dahinter verbirgt sich mehr.
Sehr amüsant sind alte Archivaufnahmen vom Anfang der 90er, wo die Bundesprüstelle für jugendgefährdende Medien (vorher Schriften) vor dem Problem stand, dass man für eine Indizierung auch ein Spiel durchspielen musste und man kein qualifiziertes Personal dafür hatte.
Eine sehenswerte Dokumentation, ich bin auf die beiden kommenden Teile gespannt.